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TREEGETHER, EINE SCHWEIZER MARKE ERFINDET DIE SCHOKOLADE NEU

In Piotta (TI), im Herzen der Leventina, herrscht eine warme und lebhafte Atmosphäre. In der Mitte eines Raumes drehen sich Bohnen und stossen in der Röstmaschine, die auf über 100 °C erhitzt wird, aufeinander, während die Luft nach und nach köstlich zu duften anfängt. Es ist schwer, dem Kakaogeruch zu widerstehen. Fabien Coutel beobachtet geduldig jeden Schritt des langen Prozesses, den er in- und auswendig kennt. Dann werden die Schokoladentafeln vorsichtig verpackt, bevor sie an die Kunden verschickt werden. Er zeigt uns das alles mit Stolz, denn er weiss, dass es einzigartig auf der Welt ist.

EIN ANSTÄNDIGER PREIS

Fabien Coutel ist der Gründer von Treegether, einer Marke, die im September 2020 mit einem innovativen Konzept auf den Markt gebracht wurde: die Patenschaft für einen Kakaobaum. «Unsere Schokolade holt die Kakaobauern aus der Anonymität», erklärt er. «Wenn wir der Person, die uns mit Kakaobohnen - einem unverzichtbaren Rohstoff, der harte Arbeit erfordert - versorgt, einen Vornamen und ein Gesicht geben, sehen wir die Schokolade nicht mehr auf dieselbe Weise.» Die Verbindung herstellen und bewusst konsumieren, das ist es, was den Unternehmer antreibt. Er gibt den Konsumentinnen genaue Informationen über die Herkunft des Kakaos, und den Produzenten gibt er Auskunft über den Verbleib ihrer Produkte. So setzt er sich für Transparenz und Respekt ein.Kakaobauern profitieren in vielerlei Hinsicht von der Patenschaft. Zunächst erhalten sie für ihre Bohnen einen Preis, der 40% über dem der meisten Marktteilnehmer liegt, so dass sie von ihrem Anbau anständig leben können. Der Beitrag von Treegether geht aber noch weiter: «Wir finanzieren auch Entwicklungsprojekte», sagt Fabien Coutel. «Wir stellen sicher, dass diese Gewinne den Menschen ihrer Gemeinschaft zugutekommen, damit keine zu grossen Ungleichheiten entstehen.» Und schliesslich sind diese Bauern die einzigen auf der Welt, die eine Schokolade aus ihren Plantagen geniessen können. Auch der Pate erhält jedes Jahr zwölf Tafeln Schokolade von seiner Parzelle und wird über einen Newsletter regelmässig über die Produzenten informiert.

FÜNF MENSCHEN FÜR FÜNF KAKAOS MIT CHARAKTER

Wer sind die Männer und Frauen, die man trifft, wenn man bei Treegether die Patenschaft für einen Baum übernimmt? Fünf Namen und fünf Menschen, die man in den Videos auf der Website der Marke sehen kann. Da ist Ambroise N’Koh von der Elfenbeinküste, der 2019 den renommierten «International Cocoa Award» für die besten Kakaosorten der Welt gewonnen hat. Er baut seit fast 25 Jahren 1980 Kakaobäume in Bio- und Agroforstwirtschaft an und arbeitet ständig an der Verbesserung seiner Plantagen. Wie schmeckt sein Kakao? Er ist intensiv und enthält pflanzliche Noten von weissen Früchten und Blumen. Da sind auch Odile Zara und Suzanne Jaolaza in Madagaskar. Die 650 Kakaobäume der einen wachsen neben Guaven, Orangen und Vanille, alles Bio-Bäume. Die 1900 Bio-Kakaobäume, die die andere zusätzlich zu ihrer Produktion anbaut, entfalten im Mund eine explosive Mischung aus grünen Äpfeln und Nüssen. Dann sind da noch Edelmira Quiroz Ponce und ihre Farm mitten im peruanischen Regenwald, die nur über eine Seilbahn erreichbar ist. Sie ist dank eines Projekts von Treegether unabhängig von Strom und als Bio- und Fairtrade-Farm zertifiziert ist. Schliesslich ist da noch Joseph Kiwanuka in Uganda, mit dem alles begann, ein echter Enthusiast, der einen Kakao mit zarten Aromen von tropischem Unterholz und Trockenfrüchten produziert.

DER PRODUZENT: FABIEN COUTEL

Seine Eltern waren Handwerker, seine Kindheit verbrachte er im Kontakt mit Bauern. Dadurch wurde ihm der Wert der Produkte und der Erde bewusst. Aus diesem frühen Austausch ist eine tiefe Bewunderung für die Berufe der Landwirtschaft entstanden. Sie sind so wichtig und finden so wenig Beachtung. Nach seinem Studium der Biologie und der Agrar- und Ernährungswissenschaften fand Fabien Coutel seine erste Anstellung in einer Schokoladenfabrik und er spezialisierte sich bei Nestlé auf Kakao. Im Jahr 2010 reiste er auf Plantagen. «Da wurde mir klar, wie wichtig all diese Kakaobauern sind. Sie bekommen keinen Lohn, keine Anerkennung, man spricht nie über sie, dabei sind sie die Basis von allem!» Die Idee einer fairen Alternative begann zu keimen... Der Rest ist bekannt.

ÜBERZEUGTE CHOCOLATIERS

Treegether ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Jede Tafel stammt aus Kakao von der gleichen Parzelle und besitzt daher die aromatische Intensität eines einzigen Terroirs. «Vor uns gab es auf der ganzen Welt keine Schokolade, die aus dem Kakao eines einzigen Produzenten hergestellt wurde», sagt Fabien Coutel stolz. Der Ansatz verleiht jeder Tafel eine optimale Rückverfolgbarkeit bis auf die Parzelle genau. Die schnelle Verarbeitung der geernteten Bohnen ergibt eine Schokolade von seltener Frische. Ohne Lagerung wird die Zeit zwischen Ernte und Verzehr verkürzt. Dadurch wird der Verlust an aromatischer Intensität verhindert. «Schokolade sollte wie ein frisches Produkt betrachtet werden: Die Aromen sind unvergleichlich, wenn sie auf diese Weise verzehrt wird»», fügt Fabien Coutel hinzu. Als internationaler Kakaoverkoster weiss er, wovon er spricht. «Jeder unserer Kakaos ist einzigartig. Abhängig vom Terroir, der Lage, dem Boden und natürlich dem Know-how jedes einzelnen Produzenten.»

Das beginnt zu begeistern. Seit einiger Zeit bietet er seinen Kakao den noch wenigen Chocolatiers an, die von der Bohne an arbeiten - in der Branche spricht man von Bean-to-Bar-Schokolade. Jean-Paul Raffin in Martigny (VS), Pascal Kropf in Échallens (VD), die Chocolaterie de Gruyères (FR) oder die Patisseriekette Moutarlier haben sich bereits von seinen aussergewöhnlichen Bohnen überzeugen lassen. Nicht zu vergessen der Chocolatier des Treegether-Projekts, Bruno Buletti, der die Verarbeitung der Bohnen von seinem Labor im Tessin aus steuert. Auch einige Ausnahmekonditoren wie Christophe Renou, «Meilleur ouvrier de France» mit Sitz in Genf, kaufen seine Schokolade. «Wir würden gerne auch die Gastronomie und die Sterneköche erreichen. Unsere Schokolade hat es verdient», meint Fabien Coutel. Für ihn übersteigt die Zufriedenheit bei weitem die Schwierigkeiten, auf die er gestossen ist. «Den Werten treu zu sein, mit denen ich aufgewachsen bin, ist die kleinen täglichen Unannehmlichkeiten mehr als wert», sagt er und lächelt.

MEHR INFOS www.treegether.com

© FOTOS TREEGETHER