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EINHEIMISCH GENIESSEN – 2022

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Mit Slow Food Travel in die Region eintauchen

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Fondues: wagen sie das Besondere

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Das Unternehmen investierte 2020 in eine eigene Verarbeitungsanlage. Heute sortiert und schält es 35 bis 40 Tonnen Hanfsamen pro Jahr.

Mit Slow Food Travel in die Region eintauchen

 

 

Gesundes, sauberes und gutes Essen kommt auf den Teller, aber nicht nur: Die Slow-Food-Bewegung hat ein touristisches Angebot lanciert, das die Arbeit der lokalen Handwerker und die Wechselwirkungen zwischen einem Ort und seinen gastronomischen Spezialitäten bekannt machen soll. Ein Urlaub mit Geschmack!

Was wäre, wenn die Slow-Food-Bewegung, die vor über 35 Jahren von dem Journalisten und Soziologen Carlo Petrini in Italien gegründet wurde, auch auf den Tourismus übertragen werden könnte? Aus diesem Gedanken heraus entstand Slow Food Travel. Die Bewegung gab sich nicht damit zufrieden, den Zugang zu geschmacklich und gesundheitlich einwandfreien Lebensmitteln zu erleichtern und die Spezialitäten, die den Reichtum des kulinarischen Erbes ausmachen, wieder in den Vordergrund zu rücken. Nein, die Träger der Bewegung haben sich dafür entschieden, in Partnerschaft mit den Gebieten ein Angebot zu entwickeln, das sich auf ihr landwirtschaftliches und gastronomisches Erbe konzentriert.

DAS WALLIS IST AN DER SPITZE

Slow Food Travel ist ein internationales Projekt, dessen Schweizer Teil sich zunächst auf die Gegend des Wallis konzentriert. Es beruht auf einem aktiven Ansatz, der den Erwartungen von Geniessern entspricht, die auf der Suche nach einem echten Eintauchen in eine kulinarische Kultur sind. Um die Qualität des Erlebnisses zu gewährleisten, verpflichten sich die Tourismusakteure, die dieses Angebot integrieren möchten, mit einer Charta zur Einhaltung einer Reihe von Leitlinien.

Diese Charta verpflichtet die Produzenten insbesondere zu tierschutzgerechten Praktiken, verbietet strikt den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, genetisch veränderten Organismen, Zusatzstoffen oder synthetischen Farbstoffen und fördert Massnahmen zur Reduzierung von Verschwendung. Vonseiten der Gastronomen schliesslich verlangt die Charta die Förderung der Esskultur der Region und lokaler Produkte auch bei Getränken, die Einhaltung des Labels «Fait Maison» sowie der Saisonalität.

Die kulturellen Wurzeln jeder Bevölkerung sind eng mit ihrer landwirtschaftlichen Produktion verbunden.

UNVERGESSLICHE ERLEBNISSE

Auch wenn das Angebot noch im Aufbau ist, hat das Walliser Programm von Slow Food Travel schon jetzt einiges zu bieten. Da ist die Entdeckung der historischen Dörfer und Naturschutzgebiete des Grand Entremont am Fusse der Combins und des Mont-Blanc, wo man sich in die Käseherstellung, das Sammeln von Wildpflanzen oder auch in die traditionelle Bäckerei einführen lassen kann. Da sind die Hänge von Fully im Rhonetal, wo der Petite Arvine gedeiht und die Kastanienernte jedes Jahr ein Höhepunkt für die dörfliche Gemeinschaft ist. Da ist das malerische Dorf Bruson, das dazu einlädt, sich mit dem Know-how vertraut zu machen, das es zur Hauptstadt des Raclette gemacht hat, die Heilpflanzen von Sembrancher oder das Angeln im See von Champex.

Den Besuchern die Möglichkeit zu geben, ein Gebiet zu entdecken oder wiederzuentdecken, indem sie es durchwandern, berühren und probieren, das ist es, was Slow Food Travel anbietet. Um aufzuklären und das Bewusstsein für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und des kulturellen Erbes, der Identitäten und der lokalen Gastronomie zu schärfen, aber auch um Verbindungen innerhalb des örtlichen Gewerbes zu stärken. Und Neugierigen einen neuen Blick auf die Schweiz zu ermöglichen.

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