EINHEIMISCH GENIESSEN

IN KÜRZE

Fokus auf neue Produkte und «Terroir»

kurze_sommaire

FOKUS

Die Schweizer Genuss-Messe «Goûts & Terroirs» feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

20_sommaire

REPORTAGE

Die Entdeckung des Aostatals

endeckung_sommaire

DOSSIER

Roadtrip Slow-Food: Auf den Spuren der Schweizer Spezialitäten

dossier_sommaire

REPORTAGE

Egli, Schatz der Alpen

egli_sommaire

AUSGEFALLEN

Gourmet-Abenteuer

ausblick_sommaire

AUSGEFALLEN

Ein Ort für Geschichte und Savoir-vivre

ausblick_entree1_sommaire

AUSGEFALLEN

Das Val-de-Travers, Wiege der grünen Fee

ausblick_entree2_sommaire

AUSGEFALLEN

Genuss und Traditionen stehen in Bulle im Zentrum

ausblick_entree3_sommaire

AUSGEFALLEN

Von Wein, Uhren und Zweisprachigkeit

ausblick_entree4_sommaire

AUSGEFALLEN

Wo der Wein zu Hause ist

ausblick_entree5_sommaire

GENIESSEN

Die besten Schweizer Käse

geniessen_sommaire

GENIESSEN

Die Margots, fünf Generationen von Gruyère-Affineuren

geniessen_sommaire1

GENIESSEN

Ein Käse, der Emotionen weckt

geniessen_sommaire2

GENIESSEN

In Arconciel bestimmt der Freiburger Vacherin AOP den Rhythmus des Tages

geniessen_sommaire3

GENIESSEN

Mit Blauschimmel-Raclette zum Erfolg

geniessen_sommaire4

GENIESSEN

Wie 7,5 Tonnen Käse gerecht geteilt werden

geniessen_sommaire5

ADRESSEN

Das sind die Genuss-Spezialisten, Milchprodukte, Käse und Fisch

adresse_kase_sommaire

ADRESSEN

Das sind die Genuss-Spezialisten, Bäckerei/
Konditorei und Süssigkeiten, Confiserie-Waren

adresse_back_sommaire

ADRESSEN

Das sind die Genuss-Spezialisten, Früchte, Gemüse und Gewürze

adresse_fruchte_sommaire

ADRESSEN

Das sind die Genuss-Spezialisten, Wein, Cidre und Bier

adresse_cidre_sommaire

ADRESSEN

Das sind die Genuss-Spezialisten, Alkoholfreie Getränke, Glutenfreie Produkte und Spirituosen

adresse_sans_sommaire

ADRESSEN

Das sind die Genuss-Spezialisten, Fleisch- spezialitäten

adresse_diverse_sommaire

ADRESSEN

Das sind die Genuss-Spezialisten, Diverses und Platten und Bio-Produkte

adresse_assortiment_sommaire

IN KÜRZE

IN KÜRZE

Fokus auf neue Produkte und «Terroir».

VULLY UND DER REISANBAU

 

Die Klimaerwärmung ermöglicht der Schweiz neue Anbaukulturen. Ein Pilotprojekt der Forschungsgruppe Agroscope testet den Reisanbau. Unter Wasser gesetzte Reisfelder gibt es aktuell und für fünf Jahre auf sieben Parzellen im Mont-Vully (FR), in Bavois (VD), in Witzwil (BE), in Schwadernau (BE) und Brugg (AG). Mit der Verspätung des Frühlings ist die Ernte ab Mitte Oktober zu erwarten. Die einzige Schweizer Region, die Reis ausserhalb dieses Versuches kultiviert, aber trocken wie beim Weizen, ist der Kanton Tessin; dieser erntet 450 Tonnen pro Jahr. Und bis zu 60’000 Tonnen jährlich werden importiert. «Es gibt ein grosses kommerzielles Potential und ein Interesse der Konsumenten, lokalen Reis zu essen,» freut sich Léandrea Guillod, Agronom und Gemüsebauer. Er hat sich mit seinen Eltern und seinem Bruder in Lugnorre am Fusse des Mont-Vully für die Pilotgruppe zur Verfügung gestellt.

ZWANZIG KERZEN UND VIELE NEUE PROJEKTE

 

Das im November 1999 zur Förderung und Verteidigung der Lebensmittel des Kantons gegründete Unternehmen Terroir Fribourg ist seit zwanzig Jahren auf der Suche nach neuen Ideen, um seinen Auftrag zu erfüllen. Neben der Teilnahme an Grossveranstaltungen wie der Schweizerischen Messe «Gôuts et Terroirs» dem Erntedankfest Bénichon oder der Landwirtschaftsmesse hat der Verband das regionale Label «Certified Terroir Fribourg» geschaffen, das den Konsumenten die Herkunft und Qualität der Lebensmittel garantiert. Letzteres wird nur vergeben, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind: Verwendung regionaler Rohstoffe, Produktion im Kanton, Rückverfolgbarkeit durch eine unabhängige Stelle sowie Unterstützung der Landwirtschaft und der lokalen Wirtschaft. Im Bewusstsein der Bedeutung eines solchen Ansatzes haben sich rund 40 Mitglieder des Freiburger Lebensmittelmarktes beteiligt. Der Verband wünscht sich, dass diese Zahl wächst, indem er die grösstmögliche Zahl von Bäckern, Gemüsegärtnern, Käseherstellern und so weiter zusammenführt. Terroir Fribourg möchte auch die AOP-Produktpalette weiterentwickeln, wie sie es derzeit fürden Borne-Schinken tut, und will sich unter zukünftigen Projekten dafür einsetzen, dass die lokale Produktion gerade auch in den Restaurants eine grössere Rolle spielt. Mehr als sieben Millionen Mahlzeiten werden jedes Jahr in Gaststätten serviert und zu wenige werden aus Produkten des Kantons hergestellt!

Werbung

KÖNIG DES SENFS

 

Jedes Jahr können anlässlich des Erntendankfestes «Bénichon» die Senf-Hersteller an einem Wettkampf ihr Erzeugnis einem Expertengremium zum Probieren geben. Die Ausgabe 2019 krönte Ende August drei Profis: Macheret Fromage in Lausanne, der Caterer Gaster Nomos in Cousset (FR) und das Restaurant La Gerbe d’Or in Estavayer-le-Lac. In der Kategorie der Amateure erntete François Meyer aus Estavayer-le-Lac den grössten Beifall.

MEDAILLEN AM HORIZONT

 

Alle zwei Jahre feiert die Gemeinde Courtemelon (JU) ihre Spezialitäten. Durch die Fondation Rurale Interjurassienne will dieser Schweizer Wettbewerb der lokalen Produkte den Wert der verschiedenen regionalen Spezialitäten unseres Landes ehren. Die achte Ausgabe findet vom 27. bis 29. September diesen Jahres statt. Nicht weniger als 1113 Spezialitäten sind im Wettstreit, unterteilt in fünf Kategorien: Milchprodukte, Backwaren, Fleischwaren, Früchte und Gemüse, alkoholhaltige Getränke. Am Rand dieses Kräftemessens der Spezialitäten regen 170 Ausstelle und Ateliers die Geschmacksnerven an. Diesen Herbst ist Genf der Gastkanton zusammen mit dem Verband Mutterkuh Schweiz.

 

www.concours-terroir.ch

Werbung

25%

Nicht weniger als 108 Unternehmen in der Schweiz mit 622 Spirituosen sind im Rennen: Der Verband DistiSuisse organisiert alle zwei Jahre den grössten nationalen Wettkampf für Spirituosen
in Zusammenarbeit mit Agroscope. In diesem Jahr haben sich 5% mehr eingeschrieben. Die Bekanntgabe der Sieger findet in diesem Jahr am 17. Oktober in Basel statt.

Werbung

DAS WALLIS: REISEZIEL FÜR SLOW-FOOD

 

Der Kanton Wallis wurde als erste Destination der Schweiz für den Slow-Food Travel ausgewählt. Das Konzept will ab dem Jahr 2022 auch weitere Gebiete erschliessen, damit man die Spezialitäten der Regionen in ihrer Vielfalt an Gastronomien, Nahrungsmitteln und Kultur entdecken kann. Nach Kärnten (A) gehört unser Land ebenfalls zu den Pionieren dieses Programms. «Wir wollen das Wallis als Spezialitäten-Gebiet auf die Weltkarte bringen,» erzählt Gerald Dayer, Chef der Dienststelle für Landwirtschaft im Kanton Wallis, als Partner des Projekts. Rund 40 Angebote für Erlebniswochenenden und rund 10 Projektangebote werden in den nächsten drei Jahren kommerzialisiert, basierend auf dem aktuellen und zukünftigen Agri- und Weintourismus. Die Initianten rechnen mit einem Budget von 900’000 Franken für die ersten drei Jahre, hauptsächlich aus der Bundeskasse mit dem Fond InnoTour (für 400’000 Franken), Slow-Food (19’000 Franken) und dem Kanton Wallis (120’000 Franken) und Wallis Valais Promotion (120’000 Franken). 

Werbung

DIE SCHWEIZER WEINE IM ABENDKLEID

 

In seiner 13. Ausgabe schlug der Grand Prix du Vin Suisse alle Rekorde; mit von der Partie waren 3254 Weine, die zu 544 Weinkellereien gehören. In der gemeinsamen Austragung von VINEA und dem Magazin Vinum bietet dieser Wettbewerb einen einzigartigen Einblick in die Schweizer Weinkultur, auch weil 21 Kantone ihre Auslesen präsentiert haben. 955 von Ihnen haben die Gold- oder Silbermedaille erobert und 80 davon sind für ein grosses Finale nominiert. Diese Finalisten stammen vor allem aus dem Wallis (25), dem Waadtland (19), der Deutschschweiz (18), dem Tessin (5), Genf (8) und der Drei-Seen-Region (5). Die Resultate aus dem Jahre 2019 überraschten auch teilweise, so haben etwa ein Genfer und ein Neuenburger Wein in der Kategorie Müller-Thurgau gewonnen, die normalerweise von der Deutschschweiz besetzt ist. Die Kategorie Merlot hat zwar zwei Tessiner im Finale, aber eben auch zwei Walliser, einen Waadtländer und einen Genfer. Die grossen Sieger werden anlässlich der Gala des Vins Suisse am 24. Oktober in Bern bekannt gegeben. An diesem Anlass werden auch der Prix Bio und der Prix Vinissimo Blanc und Rouge sowie der Weinkeller des Jahres 2019 vergeben.

Werbung

AOP FÜR DIE BÉRUDGE

 

Wie die Liberté schrieb, will ein Verband eine Appellation d’origine protégée für den Schnaps von der Pflàume Bérudge kreieren. Das entsprechende Gebiet wo diese kleine Pflaume mit gelbem Fruchtfleisch vor allem kultiviert wird, ist das Ufergebiet des Neuenburgersees, des Seelandes und im Berner Jura sowie das Freiburger und Waadtländer Broyetal. «Mit dem AOP könnte der Literpreis für die Bérudge um 30% gesteigert werden», vermutet Jean-Etienne Delles, Initiator des Projektes und ehemaliger Verantwortlicher für das Auswärtige in der eidgenössischen Alkoholverwaltung. Im Jahre 2012 hat der Pensionierte erste Schritte in Zusammenarbeit mit dem Institut Agricole im freiburgischen Grangeneuve eingeleitet. Die Idee ist es auch, die Authentizität des Schnapses und die Kultivierung der kleinen Furcht in der Region der drei Seen zu erhalten.

BRIEFMARKEN ALS SCHAUMKRONE

 

Mit über 900 Brauereien gehört die Schweiz zu den Ländern mit den meisten Angeboten. Deshalb verdienen sich die Schweizer Brauereien eine Spezialausgabe an Briefmarken von der Schweizer Post. Diese Marken zeigen ein Bild eines blonden und eines braunen Bieres, entworfen von der Zürcher Illustratorin Dina Mory.