AGROTOURISMUS

IN KÜRZE

Ein Augenmerk auf die Neuheiten im Bereich Agrotourismus

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NACHGEFRAGT

Agrotourismus hat Aufschwung

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BEGEGNUNG

Zu Besuch bei einer Freiburger Bauernfamilie

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DOSSIER

Die Herzroute: Auf 700 Kilometern die Schweiz per E-Bike erkunden

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AUSGEFALLEN

Auf Mulis Rücken durch den Jura

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AUSGEFALLEN

Die ideale Kombination: Wandern und Schlafen auf dem Bauernhof

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AUSGEFALLEN

Wo die Sonne dreifach scheint

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AUSGEFALLEN

Bei den Schweizer Pferden

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AUSGEFALLEN

Der Wilde Westen von Luzern

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AUSGEFALLEN

Wo man einander Du sagt

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AUSGEFALLEN

Ein Zeuge alter Zeiten

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GENUSS

Die besten Produkte aus dem Wallis

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ADRESSEN

Für einen erfolgreichen Aufenthalt: Tessin und Graubünden

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ADRESSEN

Für einen erfolgreichen Aufenthalt: Ostschweiz und Zürich Region

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ADRESSEN

Für einen erfolgreichen Aufenthalt: Luzern – Vierwaldstättersee und Aargau Region

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Für einen erfolgreichen Aufenthalt: Basel Region und Bern Region

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Für einen erfolgreichen Aufenthalt: Berner Oberland und Freiburg Region

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Für einen erfolgreichen Aufenthalt: Jura Dreiseenland und Genf Region

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Für einen erfolgreichen Aufenthalt: Genferseegebiet und Wallis

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IN KÜRZE

IN KÜRZE

Ein Augenmerk auf die Neuheiten im Bereich Agrotourismus.

LANDSCHAFT DES JAHRES 2019

 

Jedes Jahr zeichnet die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) eine Landschaft des Jahres aus, wobei sie Kriterien wie Schönheit, aber auch Bewirtschaftung und die Mitarbeit vielfältiger Anspruchsgruppen berücksichtigt. Dieses Jahr werden die Moorwälder der Ibergeregg ausgezeichnet, einer Hügellandschaft in mittlerer Höhe im Herzen des Kantons Schwyz. Diese offene, von Föhren- und Tannenwäldern durchzogene Moorlandschaft weist einen ganz eigenen, nordischen Charme auf und ist Lebensraum für eine reichhaltige, typische Tier- und Pflanzenwelt. Ein weiterer Grund für die Auszeichnung ist, dass die Oberallmeindkorporation Schwyz als historische Grundeigentümerin sowie die kantonalen Ämter, die für Pflege und Bewirtschaftung zuständig sind, seit zehn Jahren erfolgreich zusammenarbeiten, um die Interessen von Naturschutz, Forstwirtschaft und Tourismus in Einklang zu bringen.

WEB-REALITY VON DER ALP

 

Eigentlich sollte nur die Website der Dachmarke Schweizer Alpkäse etwas aufgemotzt werden und den Besuchern Einblick in das Leben auf der Alp gewähren. Doch wurde der Blog «Alpgeschichten», der 2010 lanciert wurde und schöne, bisweilen auch harte Alltagsgeschichten der Sennen erzählt, rasch zum Überraschungserfolg. Daher wurde er Jahr für Jahr immer weitergeführt. Mit dem Alpaufzug diesen Frühling geht der Älpler-Blog in die 10. Saison. Wie in den Reality-TV-Shows trifft man auch hier wieder auf bekannte Orte und auf Blogger des Vorjahres, aber auch auf Neulinge aus den drei Sprachregionen der Schweiz. Unverblümte, überraschende Augenzeugenberichte sind es, die von einem Highlight der schweizerischen Bauernkultur erzählen.

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THEATER AUF DER HEUBÜHNE

 

Ein richtiger Theaterabend auf dem Bauernhof, bei dem der Stall, die Scheune oder die Heubühne in eine Theaterbühne verwandelt wird, echte Schauspieler auftreten und ein echtes Theaterstück gespielt wird. Das Ganze begleitet von hausgemachten Leckereien der Bauernfamilie: Die Wandertruppe Hof-Theater zieht jeden Sommer von Hof zu Hof und führt ein Theaterstück auf, das Geschichten aus der Bauernwelt erzählt. Dieses Jahr bringt die Truppe auf ihrer Tournee von Altnau bis Wädenswil das Stück Wo die Hirschlein seufzen auf die Bühne; eine würzige Komödie über eine verwitwete Sennerin, ihre Magd und den gut aussehenden Wildhüter, der einen schaurigen Hirschmord aufklären soll. Ein Mundart-Heimatstück mit Schweizer Liedergut und einem jodelnden Happyend.

LUXUS AGROTOURISMUS

 

Letztes Jahr sorgte ein Airbnb-Stand an der Landwirtschaftsmesse Paris für Aufsehen. «Wir möchten die Bäuerinnen und Bauern unterstützen, ihr Angebot zu diversifizieren. Mittelfristig wollen wir, dass 20 bis 25 Prozent unseres Angebots im ländlichen Gebiet liegen», so der französische Generaldirektor des Unternehmens. Tatsächlich interessierten sich die grossen Branchenplayer zunehmend für den Agrotourismus: In Grossbritannien, Italien und Portugal, wo der Agrotourismus auf eine jahrzehntelange Tradition zurückblickt, kombinieren gewisse Anbieter sogar Luxushotel und bäuerliches Flair. Dabei bleibt die Authentizität zugegebenermassen etwas auf der Strecke. Ein Swimmingpool im Schuppen, ein Sprudelbad im Olivenhain und Bauernarbeit, die als Unter- haltung angeboten wird. Für diese Entwicklung interessieren sich auch die Spezialisten. Der Tourismus-Anthropologe Jean-Didier Urbain etwa sieht darin «eher eine Bewegung Richtung gezähmtem Land als zurück zu erdverschmutzten Händen». Zurzeit ist dieser Trend in der Schweiz kaum auszumachen. Bleibt abzuwarten, wie es weitergeht.

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BAUERNHÄUSER DER SCHWEIZ

 

Im April ist in der Reihe «Die Bauernhäuser der Schweiz» Seeland und Bipperamt erschienen, der 37. Band seit der Erstausgabe im Jahr 1962. Dieses historische und redaktionelle Grossprojekt steht unter der Ägide der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV). Zahlreiche Historiker und Denkmalschützer waren im Laufe der Jahre daran beteiligt und haben einen durchdachten Katalog der ländlichen Architektur in der Schweiz geschaffen. Dabei ist jedem Kanton mindestens ein Band gewidmet. Oder mehrere wie für Bern, Wallis und Waadt mit je vier Bänden. Im Dezember gelangt die Serie mit Solothurn zum Abschluss.

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EIN PASS FÜR DEGUSTATIONEN IM GANZEN WALLIS

 

Der Weintourismus liegt stark im Trend. Tourismusorganisationen und Weinbau-Akteure überbieten sich gegenseitig mit Bemühungen und Phantasie, um diese beiden Welten attraktiv zusammenzubringen. Im Wallis haben die Tourismusbüros und die Weintourismusorganisation Vinum Montis festgestellt, dass die ausländischen Touristen Kellereien dann besuchen, wenn der Zutritt möglichst einfach ist. Daher bieten sie gemeinsam ein Gutscheinheft für Degustationen in 27 Weinkellereien und Weinbars im ganzen Kanton an. Der Valais Wine Pass gilt ganzjährig, kostet 49 Franken und enthält zehn Gutscheine, die je zu einem Glas Wein und den dazu gehörigen Erklärungen berechtigen. Damit ist der grösste Schweizer Weinkanton der Erste, der eine solche kantonsweite Pauschale anbietet.

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BRUNCH AUF DEM BAUERNHOF IST BELIEBT

 

Zwar stammt der Brunch aus dem englischsprachigen Raum – das Wort ist ein Zusammenzug aus breakfast (Frühstück) und lunch (Mittagessen) –, aber er hat den Sonntag der Schweizer so sehr erobert, dass er zur 1.-August-Tradition aufgestiegen ist. Seit 27 Jahren laden die Schweizer Bäuerinnen und Bauern die Bevölkerung ein, den Nationalfeiertag mit einem Brunch auf dem Bauernhof zu feiern, wo Terroir-Produkte, gemütliches Beisammensein und handwerkliche Traditionen als Gründerwerte zelebriert werden. Und der Erfolg ist unbestritten. Sowohl für die Betriebe als auch für die Bruncherinnen und Bruncher. Letztes Jahr deckten etwa 360 Bauernhöfe den Tisch, und rund 150 000 Gäste setzten sich daran. 2019 rechnen die Organisatoren mit ähnlichen Zahlen. Angesichts dieser Begeisterung haben sie 2017 eine Sammlung der besten Buure- Zmorge-Rezepte veröffentlicht, die als Gratisbroschüre in den drei Landessprachen vorliegt.

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EINE BLUMIGE WANDER-APP

 

Wie ist das Gestreifte Süssgras von Amerika nach Europa gekommen? Wie täuscht die Hummel-Ragwurz die Bienen? Weshalb war die Mistel den Kelten eine heilige Pflanze? Und warum lassen sich die Bläuling-Raupen plötzlich vom Lungen-Enzian fallen und von den Ameisen verwöhnen? Solche und viele andere Fragen beantwortet die Gratis-App «Flower Walks», die 47 botanische Streifzüge bietet, um die Vielfalt der Pflanzenwelt in unserem Land besser kennenzulernen. Bereits 18’000 Menschen haben die App in den letzten zwei Jahren benutzt. Diesen Frühling kommen weitere zwölf Routen und knapp 100 neue Pflanzenporträts zur App hinzu, die von feldbotanik.ch und Pro Natura entwickelt wurde. Auf dem Streifzug erhalten die Benutzer dank GPS-Funktion unterwegs Hinweise und Informationen zu den Wildpflanzen. Die spielerische App steht für Android und iOS auf Deutsch, Französisch und Italienisch bereit und bietet eine Reise durch die botanische Schweiz, die jedes Entdeckerherz höher schlagen lässt.

WANDERN, DIE STRESSTHERAPIE

 

Könnte es sein, dass die sprichwörtliche, wenn auch unbewiesene schweizerische Langsamkeit in Tat und Wahrheit eine behäbige Ruhe ist, die sich aus der nationalen Begeisterung für das Wandern nährt? Eine von Schweiz Tourismus in Auftrag gegebene internationale Studie, an der sich rund 5340 Menschen in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Grossbritannien beteiligt haben, zeigt dazu Interessantes: Zwar fühlen sich die Menschen hierzulande mit 76 Prozent zwar am häufigsten gestresst. Doch sehen dadurch nur 53 Prozent der Befragten ihre Gesundheit gefährdet. In derselben Studie erweisen sich 59 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer als «aktive Wanderer», knapp dreimal mehr als das Schlusslicht Grossbritannien mit kümmerlichen 21 Prozent. Und unsere Landesgenossen nennen denn als wirkungsvollste Art zum Ausspannen auch das Spazieren in der Natur. Noch vor dem Cocooning zu Hause.

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