de Die Schweiz für Feinschmecker

EINHEIMISCH GENIESSEN – 2022

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Die Schweiz für Feinschmecker

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Merlot, die ganze Eleganz des Tessins in einer Flasche

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Die Region Morges ist stolz auf ihre Baumnüsse

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Das Val-de-Travers ist das Königreich der Grünen Fee

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Das Lavaux und der Chasselas sind ein aussergewöhnliches Duo

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Swiss Wine Gourmet oder die Liebe zur Harmonie

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Das Fussballstadion hat sich in einen Gemüsegarten verwandelt

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Rindfleisch: Labels für jeden Geschmack

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Der Hanf von AlpenPionier wird ohne Mässigung genossen

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Mit Slow Food Travel in die Region eintauchen

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AUSFLÜGE

Das Val d’Hérens zeigt sich authentisch und warmherzig

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Die Region Siders enthüllt ihre Geheimnisse und Genüsse

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Die acht Herbstangebote von Slow Food Travel

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Treegether, eine schweizer Marke erfindet die Schokolade neu

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Fondues: wagen sie das Besondere

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Empfehlenswerte Waadtländer Weine

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Kulinarische Spritzfahrt nach Ascona-Locarno

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DIE SCHWEIZ FÜR FEINSCHMECKER

 

Das vor fünf Jahren eingeführte Konzept der «Grands Sites du Goût» bietet Touristen die Möglichkeit, das Land über seine lokalen Spezialitäten zu entdecken. Vom Absinth über das Nussöl bis zum Trüffel – die Liebhaber des Lokalen werden ihr Glück finden.  

 

CLÉMENT GRANDJEAN, IN PARTNERSCHAFT MIT SLOW FOOD SUISSE

Les Grands Sites du Goût oder der Genusstourismus

Es ist eine ungewöhnliche Initiative: Seit fünf Jahren beleuchten die «Grands Sites du Goût» (kulinarische Genussorte) 13 Regionen der Schweiz unter dem Gesichtspunkt ihrer Gastronomie. Auf diese Weise sollen weniger bekannte Spezialitäten gefördert werden.

Das Projekt «Grands Sites du Goût» wurde 2018 gemeinsam von der Stiftung zur Förderung des Geschmacks, GastroVaud und Vaud Promotion ins Leben gerufen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schweizer Regionen um ein touristisches Angebot zu vereinen, das sich auf ihr kulinarisches Erbe konzentriert.

Das Grundprinzip? Jeder Ort ist mit einem symbolträchtigen Produkt verbunden: vom Nussöl aus Morges (VD) über den Merlot aus dem Tessin, das Walliser Raclette aus Grand Entremont (VS), die Basler Läckerli oder die Damassine aus der Ajoie (JU) – 13 Destinationen haben sich dem Abenteuer bereits angeschlossen, darunter 8 aus der Romandie. «Die lokale Gastronomie und das kulinarische Erbe stellen ein sehr wichtiges Element bei der Entdeckung einer Region dar und ermöglichen es, noch tiefer in die Kultur und die Bräuche eines Landes einzutauchen und authentische Erfahrungen zu machen, die den Austausch mit der lokalen Bevölkerung fördern», erklärt Philipp Steiner, Koordinator der Grands Sites du Goût. «Das kulinarische Erbe stellt einen wichtigen touristischen Trumpf mit viel Potenzial dar, das oft noch nicht ausgeschöpft wird und für Besucher manchmal sogar schwer zugänglich ist.» Dies gilt insbesondere für die Schweiz: Die Nationalgerichte sind bekannt, aber die regionalen Spezialitäten werden selbst von den Schweizern kaum wahrgenommen.

GUT VERANKERTE PRODUKTE

Das bedeutet, dass es noch Raum für Verbesserungen gibt. «Selbst wenn der Hauptgrund für eine Reise nicht die lokale Gastronomie ist, spielt sie eine wichtige Rolle für das Erleben des Aufenthalts», versichert Philipp Steiner. «Wenn man in die Geschmäcker eines Ortes eintaucht, entsteht ein authentischerer kultureller Austausch. Wir sind überzeugt, dass die Ernährung ein wichtiger Pfeiler für die Neuerfindung eines nachhaltigeren Tourismus ist.»
Die Destinationen beteiligen sich aktiv: «Das Projekt muss von den touristischen, landwirtschaftlichen oder gastronomischen Akteuren der jeweiligen Region getragen werden. Das hervorgehobene Produkt muss nicht unbedingt eine geschützte Ursprungsbezeichnung (AOP) oder eine geschützte geografische Angabe (IGP) haben, aber es muss fest im regionalen Erbe verankert sein.»

Bleibt die Frage, ob der Fokus auf eine einzige kulinarische Spezialität nicht zu kurz greift. Philipp Steiner sagt: «Keineswegs. Ein symbolträchtiges Produkt ermöglicht es, die Aufmerksamkeit des Publikums zu fokussieren, aber dahinter stehen das gesamte Terroir und die anderen Spezialitäten der Region, die aufgewertet werden.»

Das Projekt kommt gut an, und es gibt viele Bewerber, die die Liste erweitern möchten: Bald sollen rund 20 Orte in das Abenteuer einbezogen werden. So wird Ihr nächster Urlaub zu einem ganz besonderen Erlebnis!