de Die neusten Regionalprodukte

EINHEIMISCH GENIESSEN – 2022

IN KÜRZE

Die neusten Regionalprodukte

In Kürze - Sommaire

FOKUS

Die Schweiz für Feinschmecker

Fokus - Sommaire

FOKUS

Merlot, die ganze Eleganz des Tessins in einer Flasche

Fokus - Merlot - Sommaire

FOKUS

Die Region Morges ist stolz auf ihre Baumnüsse

Fokus - Morges - Sommaire

FOKUS

Das Val-de-Travers ist das Königreich der Grünen Fee

Fokus - Val-de-Travers - Sommaire

FOKUS

Das Lavaux und der Chasselas sind ein aussergewöhnliches Duo

Fokus - Lavaux - Sommaire

FOKUS

Swiss Wine Gourmet oder die Liebe zur Harmonie

Fokus - Swiss Wine - Sommaire

REPORTAGE

Das Fussballstadion hat sich in einen Gemüsegarten verwandelt

Reportage - Sommaire

DOSSIER

Rindfleisch: Labels für jeden Geschmack

Dossier - Labels - Sommaire

REPORTAGE

Der Hanf von AlpenPionier wird ohne Mässigung genossen

Reportage - Chanvre - Sommaire

AUSFLÜGE

Mit Slow Food Travel in die Region eintauchen

Ausflüge - Slow Food - Sommaire

AUSFLÜGE

Das Val d’Hérens zeigt sich authentisch und warmherzig

Ausflüge - Val d'Hérens - Sommaire

AUSFLÜGE

Die Region Siders enthüllt ihre Geheimnisse und Genüsse

Ausflüge - Siders - Sommaire

AUSFLÜGE

Die acht Herbstangebote von Slow Food Travel

Ausflüge - Slow Food - Sommaire

PUBLIREPORTAGE

Treegether, eine schweizer Marke erfindet die Schokolade neu

Publireportage - Chocolat - Sommaire

GENUSS

Fondues: wagen sie das Besondere

Genuss - Fondue - Sommaire

UNSERE WAHL

Empfehlenswerte Waadtländer Weine

Unsere Wahl - Vin - Sommaire

GUTE PLÄNE

Kulinarische Spritzfahrt nach Ascona-Locarno

Gute Pläne - Escapade - Sommaire

GUTE PLÄNE

Anlässe, die Sie nicht verpassen sollten

Gute Pläne - Agenda - Sommaire

IN KÜRZE

© FOTO ALLE RECHTE VORBEHALTEN

DER CHASSELAS REIFT IMMER FRÜHER

Der Reifebeginn des Chasselas hat in diesem Jahr einen historischen Rekord aufgestellt. Das zeigen die Beobachtungen, die seit fast einem Jahrhundert am Forschungszentrum Agroscope in Pully (VD) ausgewertet werden. Sie haben das Ziel, den Einfluss des Klimawandels auf die Reben im Genferseebecken zu beurteilen. Während sich der Trend seit Mitte der 1980er-Jahre in Verbindung mit einem Temperaturanstieg im Frühling und Sommer bestätigt, hatte die aussergewöhnliche Hitze in diesem Jahr zur Folge, dass der durchschnittliche Reifebeginn, der für den Zeitraum 1925-2022 auf den 13. August festgelegt wurde, um mehr als drei Wochen vorverlegt wurde. Dieser Rekord übertrifft den bisherigen aus dem Jahr 2011 um zwei Tage. Im Vergleich zu 1939, als der Jahrgang Ende Oktober im Schnee geerntet wurde, ist 2022 zwei Monate früher dran.

www.agroscope.admin.ch

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100% SCHWEIZER ALKOHOL

Bisher konnten Brennereien für ihre Spirituosen nicht auf Ethanol zurückgreifen, das ausschliesslich aus Schweizer Rohstoffen gewonnen wurde. Sie waren auf importierten Trinkalkohol angewiesen. Die Zuckerfabrik in Aarberg (BE) schloss diese Lücke kürzlich, indem sie die erste Schweizer Produktionsanlage einweihte. Absinth, Gin und Kräuterliköre wurden bereits mit diesem Ethanol namens CH11 hergestellt. Es wird aus Zuckermelasse gewonnen und bis zu einem Reinheitsgrad von 96,8% destilliert. Ein neu geschaffenes Label mit dem Schweizer Kreuz ermöglicht es Produzenten, die 100%ige einheimische Qualität ihrer Produkte hervorzuheben.

www.schweizer-ethanol.ch

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© FOTO MOULIN DE SÉVERY

EINHEIMISCHE BAUMNÜSSE IM RAMPENLICHT

Die Baumnuss hat nun auch im Waadtland ein Zuhause gefunden. Zu Beginn des Sommers wurde in der Moulin de Sévery ein spezieller Ort zu ihren Ehren eingeweiht. Er soll ein Ort des Empfangs, des Verkaufs und der Verpflegung sein sowie ein Botschafter für die lokale Kultur der Baumnuss, deren Image «allzu oft mit dem benachbarten Frankreich in Verbindung gebracht wird», so die Société coopérative nucicole, die 27 Produzenten aus der Region vereint. Das Maison de la Noix ist die erste Umsetzung des regionalen Entwicklungsprojekts (PRE) «Filière de la noix de la Broye et du pied du Jura». Es wird insbesondere vom Bund und vom Kanton Waadt finanziell unterstützt, dessen Grosser Rat 2020 einen Zuschuss von 1,4 Millionen Franken bewilligt hatte.

www.moulindesevery.ch/maison-de-la-noix

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9000

Vor 17 Jahren begann alles mit einem Birnengratin, dem ersten Rezept, das Swissmilk zur Verfügung stellte. Die kulinarischen Experten des Schweizer Milchproduzentenverbandes (SMP) haben sich von der Regionalität und der Saisonalität der Zutaten so inspirieren lassen, dass sie nun die Marke von 9000 Gourmetgerichten für zu Hause geknackt haben. Um diese runde Zahl zu feiern, gibt es online ein Best-of der seltsamsten, lustigsten oder raffiniertesten Fakten rund um die Rezepte. Man erfährt unter anderem, dass das Tutorial für einen fünfsträngigen Zopf das Video mit den meisten Klicks ist, dass Gemüseflammkuchen das beliebteste WG-Rezept ist und dass ein kleines Zitronen-Lamm eine ganz besondere, fast zweifelhafte Ästhetik hat.

www.swissmilk.ch/9000rezepte

© FOTO L’ÉETIVAZ AOP

NEUER KOPF BEI DEN CAVES DE L’ÉTIVAZ

Die Genossenschaft der Produzenten dieser Spezialität aus dem Pays-d’Enhaut hat einen neuen Direktor. Philippe Gremaud (r.) trat im Frühsommer die Nachfolge von Pascal Guenat an, der künftig bei der Fromagerie Moléson SA tätig sein wird. Der in Le Pâquier (FR) wohnhafte Philippe Gremaud war rund zehn Jahre lang als Verkäufer in der Lebensmittelbranche tätig und arbeitete danach 18 Jahre lang in der Abteilung Marketing und Promotion der Sortenorganisation Gruyère. «Meine Verankerung in der Region durch meine bäuerlichen Wurzeln und meinen Beruf als Käser sowie meine Leidenschaft für die Berge sind für mich wichtig, um den Wert des Étivaz AOP hervorzuheben», sagt der neue Leiter erfreut. Die Genossenschaft zählt rund siebzig Mitglieder für eine Jahresproduktion von etwa 450 Tonnen Käselaiben. Der L’Étivaz wird auf der Alp über dem Holzfeuer hergestellt und ist das erste Schweizer AOP-Produkt, das im Jahr 2000 ins Bundesregister eingetragen wurde.

www.etivaz-aop.ch

© FOTO ALLE RECHTE VORBEHALTEN

FISCH UND SCHALENTIERE ENDLICH MIT LABEL AUSGEZEICHNET

Die Firma Valperca in Raron (VS) hat die beiden Audits zur Validierung ihrer Produktion von Loë-Barschfilets unter dem Label Suisse Garantie bestanden. Als Kontrollbetrieb hat sie zudem in Zusammenarbeit mit der Fischzucht Vionnaz, Agro-Marketing Suisse, Suisse Garantie und Bio-inspecta an der Ausarbeitung der Zertifizierungsregeln mitgewirkt. Während 90% der Gewichtszunahme des Fisches in unserem Land stattfinden muss, um das Label zu erhalten, wurden auch die Verwendung von erneuerbarer Energie, die Analyse des Tierschutzes, die Besatzdichte oder die Trennung der Warenströme geregelt. Der Schweizerische Verband für Aquakultur ermutigt seine Mitglieder zu diesem Schritt, um ihre Position gegenüber den Importen zu stärken. Die einheimische Produktion, die auf 2400 Tonnen pro Jahr geschätzt wird, entspricht nur 3% des schweizerischen Gesamtkonsums.

www.lapercheloe.ch und www.suissegarantie.ch

© FOTO ADOBE STOCK

AUF DER SUCHE NACH DEM SCHWARZEN DIAMANTEN

Die in der Schweiz immer zahlreicher werdenden Liebhaber von einheimischen Burgunder- oder Périgord-Trüffeln wussten bislang nicht immer, wo sie diese bekommen konnten. Auf der Internetseite des Vereins «Première région truffière de Suisse» finden die Geniesser dank einer Liste anerkannter und zugelassener Produzenten Antworten. Durch diese Suche über diese Liste ist die Qualität und die Nähe der Knolle garantiert. Auf der Liste finden sich Privatpersonen, bei denen sich Feinschmeckerinnen während der gesamten Saison eindecken können. Im Herbst werden zudem wieder mehrere Märkte organisiert, die diesem Pilz gewidmet sind, darunter der Markt in Bonvillars (VD) am letzten Samstag im Oktober.

www.aprts.ch

© FOTO ADOBE STOCK

EINE MÄLZEREI LÄSST DEN JURA SCHÄUMEN

Die Société des sélectionneurs jurassiens, die seit einem Jahrhundert in der Vermehrung von zertifiziertem Getreidesaatgut tätig ist, beteiligte sich an der Gründung der Genossenschaft Malticulture, die vor kurzem eine neue Produktionsanlage in Delémont (JU) einweihte. Sie ist für die Herstellung von 300 000 Litern im Kanton gebrautem Bier bestimmt und ermöglicht die Aufwertung der Gerste aus dem Jurabogen. Nicht weniger als 80 Tonnen Getreide pro Jahr werden so zu Malz verarbeitet. Die von der Fondation rurale interjurassienne unterstützte Genossenschaft Malticulture zählt rund 50 Mitglieder, vor allem Brauer und Landwirte. Sie bietet fünf verschiedene Malzsorten an, sowohl konventionelle als auch biologische, und stellt auf Anfrage auch Spezialmalz her. Im Jura gibt es rund ein Dutzend Kleinbrauereien.

www.malticulture.ch

© FOTO SWISS MILK

EINE GOLDENE SAISON FÜR DEN VACHERIN

Die Saison 2021-2022 des Vacherin Mont-d’Or AOP war eine aussergewöhnliche, wie die Interprofession du Vacherin Mont-d’Or sagt. Es war mit fast 600 verkauften Tonnen die beste seit 18 Jahren. Dieses Wachstum ist weitgehend auf den sehr starken Anstieg der Exporte zurückzuführen. Nicht weniger als 89 Tonnen wurden im Ausland, vor allem in Frankreich und Nordamerika, vermarktet, was einem Anstieg von 49% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Konsum in der Schweiz ging leicht zurück (-3%). So erfreulich diese Ergebnisse auch seien, dürften sie nicht über die Herausforderungen hinwegtäuschen, die die Produzenten in der soeben begonnenen Saison erwarten, wie Pascal Monneron, Geschäftsführer des Branchenverbands, betonte. Klimawandel - darunter die Trockenheit dieses Sommers -, Erneuerung der Infrastruktur, Vorbereitung des Nachwuchses und Pflege der Beziehungen zu den Grossverteilern gehörten dazu.

www.vacherin-montdor.ch