de Die besten Produkte aus dem Bündnerland

AGROTOURISMUS - 2020

IN KÜRZE

Ein Blick auf die Neuheiten aus dem Agrotourismus

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NACHGEFRAGT

Der Weintourismus begeistert die Schweiz

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BEGEGNUNG

Hof Gehren: Dolce Vita nach Schwyzer Art

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Dossier

Die Schweizer Pärke: Perlen zum Entdecken

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Dossier

Die Pärke im Überblick

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AUSGEFALLEN

Schlafen wie die Pfahlbauer

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AUSFLUGSZIELE

Unsere Auswahl von Weindestinationen

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AUSFLUGSZIELE

Spaziergang zwischen Reben

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AUSFLUGSZIELE

Auf den Weinrouten hoch über Sion

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AUSFLUGSZIELE

Wo der Blauburgunder zuhause ist

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AUSFLUGSZIELE

Wo Rousseau glücklich war

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GENUSS

Die besten Produkte aus dem Bündnerland

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ADRESSEN

250 Adressen von Höfen und Unterkünften für die Sommer- und Herbstferien (Region Genf, Genferseegebiet und Jura-Drei-Seen-Land)

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ADRESSEN

250 Adressen von Höfen und Unterkünften für die Sommer- und Herbstferien (Region Freiburg und Region Bern

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ADRESSEN

250 Adressen von Höfen und Unterkünften für die Sommer- und Herbstferien (Berner Oberland, Region Basel und Region Aargau)

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ADRESSEN

250 Adressen von Höfen und Unterkünften für die Sommer- und Herbstferien (Luzern ­und Vierwaldstättersee)

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ADRESSEN

250 Adressen von Höfen und Unterkünften für die Sommer- und Herbstferien (Region Zürich und Ostschweiz)

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ADRESSEN

250 Adressen von Höfen und Unterkünften für die Sommer- und Herbstferien (Wallis, Graubünden und Tessin)

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GENUSS

DER ECHTE GENUSS DES BÜNDNERLANDS 

Graubünden ist nicht nur ein Paradies für Freunde intakter Landschaften und Wanderer. Zahlreiche gewerbliche Hersteller stellen Regionalprodukte her, die die Traditionen dieses Kantons fortführen, der nach wie vor eine starke landwirtschaftliche Identität hat.

FÜR DEN GROSSEN HUNGER

Eigentlich kommen die Pizzoccheri aus dem Veltlin, einer Nachbarregion in Italien. Sie haben sich aber schrittweise zum kulinarischen Erbe des Graubündens gesellt.  Die Teigwaren – eine Art rustikale Tagliatelle aus Buchweizen – werden traditionell mit Kohl, Mangold, Spinat, geschwellten Kartoffeln und Bergkäse serviert. Wie Sie merken, gehört der Eintopf zur Kategorie der deftigen Gerichte. Das tut seinem Genuss allerdings überhaupt keinen Abbruch.

www.graubuenden.ch

SAGT TSCHLIN-TSCHLIN!

Gebraut mit Wasser aus einer unbehandelten Quelle, Bündner Gran-Alpin-Malz, Solothurner Hopfen und mit biologischer, untergäriger Hefe, auch diese aus der Schweiz, sieht das Amber-Bier aus Tschlin auf den ersten Blick nicht wie ein lokales aus. Seit 15 Jahren stellt die gleichnamige Brauerei in Martina, im Berggebiet des Unterengadins, köstliche Biere her. In Zukunft möchte die Brauerei auch den Bio-Hopfen aus dem Kanton Graubünden beziehen. Für dieses Projekt und für ihr ganzes Engagement im Zusammenhang mit nachhaltigen Rohstoffen ist die Brauerei 2019 mit dem Grand Prix Bio Suisse ausgezeichnet worden. Die Bieraria Tschlin produziert auch Gin und Whisky.

www.bieraria.ch

HANF ZUM APÉRO

Dank Alpen Pionier ist der Anbau von Speisehanf im Kanton Graubünden wieder ein Thema. Bis in die 1950er-Jahre war diese Kultur dort verbreitet gewesen. Das Unternehmen, geleitet von zwei Lebensmitteltechnologen, einem Gärtner, einem Snowboarder und einer Köchin, kreiert innovative Produkte, darunter diese gerösteten und gesalzenen Hanfnüsse, reich an wertvollen Fettsäuren und Proteinen, für zwischendurch oder für den Apéro.

https://alpenpionier.ch

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PINOTS WIE EIN GEDICHT

Für seine Weine geniesst Graubünden einen ausgezeichneten Ruf. Seit Jahren halten die Pinots von der Bündner Herrschaft mit den grössten Weinen aus dem Burgund mit, der Wiege dieser Rebsorte. Die Bedingungen sind auch günstig: gemässigtes Klima, einzigartige Föhnlagen, grosse Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, sodass die Trauben langsam reifen und ausdrucksstärkste Aromen entfalten können… Vom mythischen Gantenbein über die renommierten Wegelin, Möhr-Niggli oder Adank bis zu Studach, einem neuen Stern am Bündner Weinhimmel – rund 75 Produzenten füllen im Bündnerland ihren eigenen Wein ab. 

www.graubuendenwein.ch 

DER GESCHMACK DER BERGE

Aus roher Bergheumilch in neun Käsereien auf über 1000 Meter über Meer hergestellt, ist der Bündner Bergkäse eines der Produkte, auf die das Bündnerland stolz ist.  Gefertigt nach einem traditionellen Rezept, ist dieser Halbhartkäse nach zwei Monaten Pflege genussreif. Aber man muss ihn bis zwölf Monate im Keller reifen lassen, damit er seinen ganzen Charakter und alle Aromen entfaltet, die typisch und würzig zugleich sind. Früh hat man in den Bündner Bergtälern die Chance der Knospe-Produktion erkannt, heute sind alle Käse unter dem Label «Bündner Bergkäse» biozertifiziert.

www.buendnerbergkaese.ch

PESTO AUS DEN BERGEN

Diese Spezialität ist wenig bekannt, obwohl die Bündner Bauernfamilien sie während Jahrhunderten hergestellt haben, und hätte mehr Beachtung verdient. Das Bündner Pesto setzt sich aus Trockenfleisch, dem berühmten Bündnerfleisch, und aus Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum, Petersilie und einer Gewürzmischung, die von süss bis salzig reicht, zusammen. Auf getoastetes Brot gestrichen, begleitet von einem Stück Alpkäse und einem Glas, ist das Pesto eine echte Delikatesse.

www.bischi.ch

EIN SYMBOL FÜR SICH

Jede und jeder kennt heute die Bündner Nusstorte, die zu einem der Wahrzeichen des Kantons geworden ist. Oft ist sie kopiert worden, doch die liebevoll von Hand gefertigten Torten der einheimischen Konditoren sind unvergleichlich. Ein knuspriger Mürbeteig gefüllt mit gehackten Nüssen und Rahm… diese Mischung ist unwiderstehlich, bei der blossen Erwähnung läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Das älteste bekannte Rezept stammt aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts, 1934 hat der Konditor Fausto Pult an der Mustermesse in Basel die Nusstorte zum ersten Mal einem grösseren Publikum.

https://meierbeck.ch

FÜR DAS EIGENE BROT

Die Mühle in Poschiavo, dem Hauptort des Puschlavs, des Tals ganz im Südosten der Schweiz, wurde vor über hundert Jahren von der Familie Fisler gegründet und ist bekannt für ihre handwerklich hergestellten Teigwaren (Rigatoni, Ternette, Pizzoccheri oder die XXL-Spaghetti). Das Unternehmen mahlt mit Sorgfalt auch verschiedene Mehle aus ausgewähltem Getreide, die eigenes Brot, Pizza oder Kuchen backen wollen. Ob sie aus Weizen, Buchweizen oder Mais sind, alle Mehle tragen das Label «Fait sü in Valposchiavo», das für  die lokale Herstellung garantiert.

https://pastificio.ch

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HEU FÜR DIE VERDAUUNG

Der Gipfelstürmer, ein Schnaps mit 22 Volumenprozent, wurde mit Heu aus der Region Arosa hergestellt, das der Landwirt Martin Hemmi jedes Jahr mäht. Eine Karamell-Note und eine geheime Kräuter-Mischung verleihen dem Schnaps eine zarte Bitternote, die ihn zu einem besonders beliebten Digestif macht.

www.gipfelstuermer-arosa.ch

KÖSTLICHES BÜNDNERFLEISCH

Wer ans Graubünden denkt, denkt sofort auch ans Bündnerfleisch. Jenes von Ludwig Hatecke, Metzger in Scuol, ist aussergewöhnlich. Sein Sortiment enthält das Fleisch von auf Alpen gesömmerten Rindern, von in der Umgebung gejagten Hirschen, aber auch Salsiz, schmackhafte Rinds-, Schweins oder Lammwürste. Abgesehen von Salz und Pfeffer gibt der Metzger keine weiteren Gewürze bei. So soll der Geschmack der Erzeugnisse nicht verändert werden. Wer eine Reise ins Engadin unternimmt, sollte auf jeden Fall ein Hatecke-Geschäft in Scuol, Zernez oder St. Moritz besuchen. Die moderne Einrichtung der Läden stellt ein Gegengewicht zu den traditionellen Metzgereien dar und gibt einen Vorgeschmack auf die Sorgfalt, mit der die diversen hausgemachten Produkte gefertigt wurden.

www.hatecke.ch

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EIN GEWÜRZ, DAS GOLD WERT IST

Nur eine Handvoll Produzenten in der Schweiz schaffen es, den Safran, eine sehr heikle Kulturpflanze, anzubauen. Der Bündner Biologe Beat Ruffner, der auch Trüffelzüchter ist, ist einer von ihnen. Sein Safranfeld befindet sich in Fläsch, nahe von Bad Ragaz im Rheintal, und bedeckt einen Viertel eines Fussballfeldes. Geerntet wird im Herbst. Beat Ruffner verkauft seinen getrockneten Safran (ab 100mg) oder mischt ihn mit verschiedenen Produkten, so etwa mit Honig oder mit Gin. 

https://etal.boutique

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